Trauerredner Michael Gebhard
 

Wie entsteht eine persönliche Trauerrede?

Viele Angehörige fragen mich beim ersten Gespräch:

Wie schreiben Sie eigentlich eine Trauerrede?"

Trauerrede, MG-Zeremonie

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Nicht ich allein schreibe die Rede, sondern wir gestalten sie gemeinsam.
Denn niemand kennt den verstorbenen Menschen so gut wie seine Familie, Freunde und Wegbegleiter.

Alles beginnt mit einem persönlichen Gespräch

Bevor ich auch nur ein Wort schreibe, nehme ich mir Zeit.

Zeit, Ihnen zuzuhören.

Sie erzählen mir von Ihrem Angehörigen.
Von seiner Kindheit, seinem Beruf, seinen Leidenschaften, seiner Familie und den kleinen Eigenheiten, die ihn so besonders gemacht haben.

Oft entstehen dabei Erinnerungen, die lange nicht mehr ausgesprochen wurden.
Es wird gelacht, manchmal geweint und häufig merkt man, wie gut es tut, noch einmal gemeinsam auf das Leben zurückzublicken.

Keine Rede gleicht der anderen!

Und falls sich gerade die Frage auftut, ob ich Vorlagen oder fertige Texte verwende.

Dann lautet ganz bewusst meine Antwort:

Nein.

Jede Trauerrede entsteht individuell.
Ich schreibe keine Standardreden und arbeite nicht mit Textbausteinen.
Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und genau diese Geschichte verdient einen persönlichen Abschied.

Aus Erinnerungen werden Worte

Nach unserem Gespräch beginne ich mit der Ausarbeitung der Rede.

Dabei geht es mir nicht darum, jedes Ereignis im Leben aufzuzählen.

Viel wichtiger ist es, die Persönlichkeit sichtbar zu machen.

  • Was hat diesen Menschen ausgemacht?
  • Wofür wurde er geschätzt?
  • Welche Erinnerungen werden bleiben?

Genau daraus entsteht eine Rede, die ehrlich, persönlich und würdevoll ist.

Mit Ruhe und viel Zeit vorbereitet

Michael Gebhard

Viele sind überrascht, wie viel Zeit hinter einer Trauerrede steckt.

Vom ersten Gespräch bis zur Begleitung der Trauerfeier investiere ich häufig zwischen 16 und 20 Stunden.

Diese Zeit nutze ich, um zuzuhören, Erinnerungen zu ordnen, die Rede sorgfältig auszuarbeiten und mich auf die Zeremonie vorzubereiten.

Denn ich bin überzeugt:
Ein persönlicher Abschied verdient Zeit.

Mein Ziel

Wenn Angehörige nach der Trauerfeier zu mir sagen:

"Genau so war er/sie."

Oder

"Vielen Dank, es war wirklich eine sehr schöne Zeremonie, er/sie hätte sich das ganz bestimmt genauso gewünscht"

dann weiß ich, warum ich diesen Beruf ausübe.

Für mich geht es nicht darum, möglichst schöne Worte zu finden.

Es geht darum, einen Menschen so zu beschreiben, wie er war.

EinenAbschied zu planen, der in sich rund und stimmig ist.

Ehrlich.

Wertschätzend.

Und mit ganz viel Herz.

Trauerfeier, MG-Zeremonie

Gerne begleite ich auch Sie

Wenn Sie sich eine persönliche Trauerrede wünschen oder Fragen zum Ablauf haben, dürfen Sie sich jederzeit unverbindlich bei mir melden.

Gemeinsam gestalten wir einen Abschied, der dem Leben Ihres Angehörigen und Ihren wünschen gerecht wird.


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